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Der Mond nimmt zu
Der Mond nimmt zu, die Sichel schwebt,
Die Nacht ist bläulich helle,
Es flutet um mich her und webt
Taufeuchten Lichtes Welle.
Nimm zu, mein Glück!
Es kühlt das Herz und nährt das Blut
Und schafft gesunde Säfte,
Gießt in die Seele List und Mut
Und wirkt geheime Kräfte.
Nimm zu, mein Glück!
Des Wortes und der Töne Macht
Quillt mir aus seinem Segen,
Und lauschig in der Vollmondnacht
Folgt manches meinen Wegen.
Nimm zu, mein Glück!
Umfeie mit mit Zauberdunst,
Dass walten kann mein Wille,
Und halte mich in Schutz und Gunst,
Gutfreund, ich schweige stille.
Nimm zu, mein Glück!
Julius Wolff
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