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Gedichte mit und über den Mond

Poesie des Mondes


Wer hat die schönsten Schäfchen?

Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen
am Himmel droben wohnt.

Er kommt am späten Abend,
wenn alles schlafen will,
hervor aus seinem Hause
zum Himmel leis und still.

Dann weidet er die Schäfchen
auf seiner blauen Flur;
dann all die weißen Schäfchen
sind seine Sterne nur.

Sie tun sich nichts zuleide,
hat eins das andre gern,
wie Schwestern und wie Brüder
da oben Stern an Stern.

Hans Hofmann von Fallersleben

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