Diana - Mondgöttin
(lat. divina "die Leuchtende")


Die jungfräuliche Göttin des Lichts, insbesondere des Mondlichts bei den Römern.

Sie ist Göttin der freien Natur, des Wildes (insbesondere der Bären) und der Jagd. Diana ist auch Göttin der Geburt, der Natur und der Ernte. Traditionell gilt sie als Freundin und Beschützerin der Jugend, besonders der jungen Frauen.

Als Diana Egeria ist sie Schutzgöttin der Frauen und der Geburt sowie Bundesgöttin der Latiner. Diana wurde an vielen Orten Italiens verehrt, die wichtigsten Tempel befanden sich am Berg Tiafa bei Capua und in einem Hain (Nemeus) in der Nähe des Sees bei Aricia. Dieser Kratersee heißt Spiegel der Diana, dort trägt die Göttin den Beinamen Nemorensis. Opfergaben waren beispielsweise kleine Statuetten von Mutter und Kind oder Vulvavotivgaben, da die Diana zuvorderst eine Göttin der Frauen ist. Ihr Fest am 13. August wurde als Festtag der Sklaven begangen.

Diana wurde früh der Luna gleichgesetzt, dann auch der griechischen Artemis. Bei Ovid heißt Diana Titania. In ihrem Aspekt als Mondgöttin wurde sie teilweise mit den Göttinnen Selene und Hecate identifiziert. Unter diesem Namen erwähnt sie Shakespeare als Feenkönigin in seinem Sommernachtstraum.

Als Jungfrau, Mutter und Jägerin repräsentiert Diana den Zyklus von Geburt, Leben und Tod, wie er sich auch in den Mondphasen widerspiegelt. Ihr Kult war weit verbreitet, seit der Christianisierung wird an vielen ihrer heiligen Orte die Maria verehrt.




Die keltische Diana (auch Arduina oder Abnoba) ist Schutzgöttin der Waldgebiete. Sie wird häufig in Verbindung mit dem keltischen Kriegsgott Mars gezeigt. Teilweise gilt sie auch als Quellen- oder Heilgöttin.

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