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Hekate ist Totengöttin, Mondgöttin am Himmel, Zaubergöttin und Jagdgöttin auf der Erde. Sie gilt als griechische Göttin der Zauberei und des Spukwesens und wurde oft mit Artemis, Selene, Enoida und Persephone gleichgesetzt. Sie war die Tochter des weisen Titanen Perses und der Sternengöttin Asteria und außerdem Schwester der Leto. Ihre Beinamen sind Antaia (Begegnerin) und Trioditis (Dreiwege), weil sie in ihrer Gestalt den drei Mondphasen entspricht. Als Kourotrophos zieht sie Kinder groß und ist darum auch eine Göttin der Frauen. Als Göttin des Reiches der Toten ist sie eine der wirklich alten Götter. Anfangs war sie eine Naturgöttin, möglicherweise karischen Ursprungs, die über die Geburt, das Leben und den Tod herrschte. Hekate als Herrin alles Zauber-, Spuk- und Hexenwesens war im 5. Jahrhundert sehr populär. Durch ihre Arbeitsaufgaben bekam sie eine typische Frauenrolle zugeschoben, die dann auch über die Kindererziehung Einfluß hatte, andererseits aber auch mit dem Mond und dadurch mit Hexerei und schwarzer Magie in Verbindung gebracht wurde. Mit der Zeit wurden die dunklen Einflüsse immer stärker, bis sie zu der Schreckgestalt wurde, die mit ihren heulenden Hunden, Wölfen und Geistern Kreuzwege und Gräber heimsuchte. Sie wurde auch an Kreuzwegen verehrt, wo man ihr Hundefleisch opferte. Sie konnte materielle, politische und militärische Erfolge bescheren. Sie gilt zugleich als hilfreich und unheimlich. Dargestellt wird Hekate mit Schlangenhaar, dreiköpfig und dreileibig oder mit drei Armpaaren und 6 Attributen: Fackel, Schwert, Dolch, Strick, Schüssel und Schlange. Besonders an Wegkreuzungen wurde sie kultisch vereehrt. Mit Fackel und Schlangen im Haar tritt sie als Herrin alles nächtlichen Unwesens auf, ebenso beherrscht sie die Zauberei und Giftmischerei. Sie jagt mit ihrem Gespensterschwarm durch die Nacht und bringt allen, denen sie begegnet, Unglück. Dargestellt wird sie mit nach drei Richtungen blickenden Gesichtern. Als heiliges Tier der Hekate gilt der Hund. |