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In der griechischen Mythologie eine Heroine und Priesterin der Hera, und Geliebte des Zeus. In früher Zeit eine Mondgöttin, die man sich gehörnt vorstellte. Sie ist die Tochter des Flußgottes und Königs Inachos. Nachdem die sittenstrenge Hera sie bei einem Liebesabenteuer mit Zeus überrascht hatte, wurde sie von Hera in eine weiße Kuh verwandelt und dem vieläugigen Wächter Argos übergeben. Zeus wollte sich in Gestalt eines Stiers mit ihr paaren. Hermes schläferte ihn mit Flötenspiel ein, so daß der Riese seine Argusaugen schloß und der Gott ihn töten konnte. Er befreite Io. Nun war die Kuh Io schutzlos. Hera sandte ihr eine Bremse, die die Kuhgestaltige von Land zu Land, unter anderem über den nach ihr benannten Bosporos ("Rinderfuhrt"). Unterwegs auf weiterer Flucht begegnet sie dem Prometheus, der gefesselt am Kaukasus hängt und klagt ihm ihr Leid (Aischylos, Prometheus). Sie eilt weiter bis nach Ägypten, bis sie an eine Stelle am Nil gelangte, die Bubasis genannt wurde. Dort hatte endlich Zeus ein Einsehen und gab ihr die menschliche Gestalt zurück. In Ägypten gebar sie den Epaphos, den Stammvater der Ägypter. |