Lilith - Göttin des Mondes
(hebrä. "die Nächtliche")


In antiker jüdischer Tradition ist Lilith die erste Frau Adams. Zur bösen Dämonin erklärt treibt Lilith mit den Seirim an wüsten Orten ihr Wesen. Sie ist eine Nachtdämonin, die schwangere Frauen gefährdet und insbesondere Säuglinge tötet. In der Kabbala ist Lilith die Partnerin des Samael.

Adam wollte Lilith dazu zwingen, in der „Missionarsstellung” mit ihr die Ehe zu vollziehen, weil er der spendende Himmel sei und sie zur empfangenden Erde machen wollte. Lilith entzog sich ihm und floh ans Rote Meer. Drei von Jahwe ausgesandten Engeln gelang es nicht, die Lilith zur Rückkehr zu bewegen. Stattdessen paarte sie sich unentwegt und gebar täglich 100 Kinder. Schließlich gesellte Jahwe zu Adam die weniger selbstbewußte Eva.

Die Töchter der Lilith entsprechen die Succubi. Bei den Griechen hießen sie Lamiae oder Empusae. Lilith entspricht der akkadischen Lilitu. Sie wird auch „Die Schwarze Göttin” genannt. Außerdem enspricht wird sie mit der griechischen Astarte gleichgesetzt und ist die Mutter der Magie und des Schwarzmondes.

Lilith ist kein Himmelskörper, sondern der zweite Brennpunkt der elliptischen Umlaufbahn des Mondes um die Erde, also etwas Nicht-Materielles. Ihr Symboltier ist die Eule.

Weiterführende Links: Cortesi.ch und Sungaya.de

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